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Behinderte gegen Hilfsmittelmonopole

Wir fordern: Betroffene stärken,
statt staatlich bevormunden!

Armprothese 30er Jahre
moderne Armprothese
Armprothese mit Hakenhand

Das Bundesamt für Sozialversicherungen will eine Rechtsgrundlage, um Hilfsmittel wie zum Beispiel Rollstühle oder Hörgeräte selber einzukaufen. Die Verwaltung will also entscheiden, welche Hilfsmittel in Zukunft für Behinderte zur Verfügung stehen sollen. Diese werden dann über ein staatliches Logistikzentrum verteilt. Gemäss internationalen Erfahrungen sind Wartelisten, Serviceabbau und veraltete Produkte die Folge.


Wir wehren uns dagegen mit einer Petition!
Unterschreiben Sie auch!


Weil der Staat das Hilfsmittel selber nicht zum Leben benötigt, ist er grundsätzlich nicht an guter Qualität im Sinne der BenutzerInnen, sondern viel mehr nur an günstigen Preisen interessiert. Ein Staatsmonopol führt zu einer eingeschränkten Auswahl an Standardgeräten. Nur wer es sich leisten kann, darf noch frei ein Hilfsmittel auswählen.

Das Resultat: eine Zweiklassenversorgung zu Lasten der betroffenen Menschen mit geringerem Einkommen. Mittelfristig zerstört das Staatsmonopol die Konkurrenz unter den Herstellern und nimmt ihnen jeden Anreiz im Wettbewerb um die Bedürfnisse der Kunden, noch bessere Qualität zu entwickeln. Am Schluss ist die IV dem selbst erzeugten Monopolisten ausgeliefert, Dann wird sie für konkurrenzlos schlechte Hilfsmittel Fantasiepreise bezahlen müssen.


Die Alternative


Es braucht ein System, bei dem es auf die Menschen ankommt, die auf die Hilfsmittel angewiesen sind. Was die Betroffenen brauchen, kann nicht am Schreibtisch entschieden werden. Nur ein freier Markt in welchem informierte Kunden durch ihre individuellen Kaufentscheide Druck auf gute Qualität zu vernünftigen Preisen ausüben, ist langfristig die Garantie für eine zweckmässige und kostengünstige Hilfsmittelversorgung.